Das Ghost-Urgestein: Oliver Ernstberger

Oliver Ernstberger geht gerne zur Arbeit. Er hat das erreicht, was sich viele wünschen: Seine Kollegen bei Ghost-Bikes in Waldsassen sind für ihn zu einer zweiten Familie geworden. Er ist schon lange bei der Fahrradfirma aus der Oberpfalz. Für uns erinnert er sich an die Anfänge zurück.

Seit über 18 Jahren ist Oliver Ernstberger nun schon bei Ghost tätig und damit, wie er selbst sagt, "ein mittlerweile ergrautes Urgestein der Firma". Die Anfänge des Unternehmens liegen noch etwas weiter zurück: Schon 1993 gründeten die jungen Bike-Enthusiasten Uwe Kalliwoda und Klaus Möhwald die Fahrradschmiede – und zwar zunächst in einer Garage.

Aus dieser Garage kaufte sich Oliver Ernstberger ein Mountainbike und hatte so zum ersten Mal Kontakt mit dem Unternehmen. Ein paar Jahre später kam er dann eher durch Zufall zu Ghost. Einer der Firmengründer sprach ihn im Baumarkt an, ob er nicht bei ihnen anfangen möchte. Ernstberger überlegte nicht lange.

Mountainbikes gibt es auch heute noch bei Ghost, doch das Sortiment wurde inzwischen um einiges erweitert: Oliver Ernstberger, der im Verkauf tätig ist, vertreibt auch Rennräder, Trekking- und E-Bikes sowie urbane Modelle für Profis und Freizeitsportler. Die Händler sitzen auf der ganzen Welt – Ghost hat zudem Niederlassungen in den Niederlanden, Spanien, Korea, Südchina und Taiwan.

Zu Beginn waren die Aufgaben der einzelnen Mitarbeiter auch noch nicht so klar umrissen: "Jeder musste mit anpacken, auch die Chefs haben mitgeschraubt", erinnert sich Ernstberger Heute ist das anders, denn die Oberpfälzer Räder sind beliebt: Inzwischen beschäftigt Ghost rund um den Globus 335 Mitarbeiter, davon 135 in Waldsassen.

Oliver Ernstberger, 41 Jahre alt, verheiratet, zwei Kinder, ist einer davon. Wenn er in die Arbeit geht, habe er immer noch das Gefühl "in einer Familie zu sein. Ich kenne viele meiner Kollegen schon sehr lange. Wir unternehmen auch in der Freizeit was", so das Ghost-Urgestein.

Er wohnt mit seiner Familie im Ort. Das hat den Vorteil, dass er Sommer wie Winter mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren kann. Die Oberpfalz möchte er nicht missen: "Man hat hier alles was man braucht. Du bist in kürzester Zeit in der Natur."

Natürlich muss einer wie Oliver Ernstberger uns zum Schluss noch Radl-Tipps für die Oberpfalz geben: "So viele Tipps braucht man da eigentlich gar nicht. Man muss einfach nur vor die Tür gehen. Ich fahre gerne im Oberpfälzer Seenland oder im Land der tausend Teiche", verrät er. Für Mountainbiker sei der Steinwald ein Geheimtipp. Und wer es eher ruhiger angehen möchte, zum Beispiel mit Kindern, der könne im Waldnaabtal wunderschöne Wege erkunden.

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