Menü schließen

 
Weltweit agierende Unternehmen wie die Grammer AG in Amberg sorgen für die hohe Exportquote in der Oberpfalz.

Neues aus der Oberpfalz

Montag, 10. April 2017

Die Oberpfalz ist Bayerns Rekordmeister beim Export


Die Industrieunternehmen in der Oberpfalz sind die Schrittmacher des bayerischen Exportbooms. Die Oberpfalz führt die aktuelle Statistik des Freistaats mit einer Rekord-Exportquote von 61,3 Prozent an. Die Stadt Amberg wiederum steht oberpfalzweit mit 79,3 Prozent an der Spitze.

„Trotz der schwierigen Zeiten auf den Weltmärkten erwirtschaften Ostbayerns Industrieunternehmen mehr als jeden zweiten Euro im Ausland und sichern damit Arbeitsplätze in der Heimat“, kommentiert der Hauptgeschäftsführer der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim, Dr. Jürgen Helmes, die Zahlen. Untersuchungen der IHK belegen, wie positiv sich die Exportorientierung in der Produktion auf die regionalen Wertschöpfungsketten auswirkt. Die Unternehmen wachsen und suchen - aufgrund ihrer High-Tech-Orientierung - händeringend nach qualifizierten Fachkräften. Denen wiederum bieten sie attraktive Arbeitsbedingungen und werben vor allem im ländlichen Raum mit einer guten Work-Life-Balance.

Schon 2016 war ein erfolgreiches Jahr über die exportorientierten Unternehmen in der Oberpfalz. Nach den ersten Zahlen für 2017 prognostiziert die IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim eine Fortsetzung dieses Trends. Der Gesamtumsatz des verarbeitenden Gewerbes lag in der Oberpfalz im Januar bei gut 2,6 Milliarden Euro (+6,3 Prozent), davon wurden 1,6 Milliarden Euro (+9,2 Prozent) durch Auslandsgeschäfte erwirtschaftet. Das ergibt für die Oberpfalz die Exportquote von 61,3 Prozent. In ganz Bayern liegt die Exportquote bei 53,9 Prozent

Foto: IHK, Julia Knorr


Ähnliche Themen